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seit dem 14. Juni 2004

Eindrücke v. Maren Engelking:

Hoffentlich kommen überhaupt Viele…

Gleich zu Beginn: Dieser etwas zweifelnde Ausspruch der Chorleiterin kann mit "Ja" beantwortet werden. Es waren Viele, die am Sonntagnachmittag trotz Mindener Messe und verkaufsoffenem Sonntag den Weg ins Gemeindezentrum Neesen fanden um das erste Konzert des Neeser Jugendchores It’s Go(o)d zu hören. Und sie sollten nicht enttäuscht werden!
Bei der Musiclounge in Neesen zur 975 Jahrfeier hatte ich den Chor das letzte Mal gehört und seitdem ging mir ein Lied nicht mehr aus dem Kopf „climbing up the mountain…climbing up…“ Ich war gespannt was mich heute Nachmittag/Abend erwarten würde und freute mich auf all die motivierten Jugendlichen, die schon beim Betreten des Gemeindehauses eine richtig gute Stimmung verbreiteten.
Um 16 Uhr konnte man im Gemeindezentrum eine Nadel fallen hören, die Luft knisterte förmlich vor Spannung. Die Zuhörer erwarteten voller Neugierde den Auftritt des Chores.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Eckart Zinnke stimmte die Projektband „scatterbrained“ die Zuhörer auf das Konzert ein. Und dann war es endlich soweit: Die vielen Monate der Vorbereitung, des Probens und der Anspannung wurden belohnt. Unter donnerndem Applaus nahm It’s Go(o)d auf der Bühne Aufstellung und begann das Konzert mit „great getting up morning“ von Mahalia Jackson. Eine gelungene Mischung aus Pop, Gospel, bekannten Filmliedern und überzeugend und gefühlvoll vorgetragenen Solo-Einlagen einzelner Chormitglieder bescherten mir einen wirklich tollen und beeindruckenden Konzertbesuch. Wer den Chor schon etwas länger kennt, wird vielleicht hier und da überrascht gewesen sein, welche stimmlichen Schätze doch darin verborgen liegen, die ich so nicht erwartet habe. Der Chor hat es geschafft mich bei „Only time“ von Enya zu Tränen zu rühren und selbst der hartgesottenste Ostwestfale kam nicht darum herum bei „climbing up the mountain“ im Takt mitzuklatschen. Immer wieder stellte ich mir im Laufe des Konzerts die Frage: Wo ist eigentlich der Bohlen wenn man ihn mal braucht?! Wobei, so tolle Stimmen an den Dieter zu verschwenden…da gäbe es sicherlich bessere Möglichkeiten.
Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und nach den eingeforderten Zugaben wollte kaum jemand so richtig den Saal verlassen.
Die Begeisterung der Jugendlichen steckt an. Ich finde es verdient große Anerkennung was alle Beteiligten an diesem Nachmittag in Neesen auf die Beine gestellt haben. „Gott sei Dank“ sind so viele mit Feuereifer dabei. Also ich freue mich jetzt schon auf eine Wiederholung!

Bitte, bitte It’s Go(o)d, noch mal! Es war so schön!